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Francisco de Goya

Die Ausstellung "Francisco de Goya, Radierungen aus der Sammlung des Morat-Instituts" wird verlängert

Im Alter von 51 Jahren fertigt der spanische Hofmaler Goya (1746-1828) seine 80 Radierungen für den Zyklus »Los Caprichos« (Einfälle/Launen).  In den rätselhaften Bild-Botschaften mit ihren Anspielungen und Symbolen erweist sich Goya als genauer Beobachter. Dies wird auch in den weiteren ausgestellten Radierungen deutlich.

Während der Schließung hat das Museum zahlreiche YouTube-Videos zu besonders interessanten Radierungen Francisco de Goyas veröffentlicht. Museumsleiterin Pia Dornacher und verschiedene  Kunstvermittlerinnen stellen die rätselhaften Blätter vor - und hoffen auf eine baldige Wiedereröffnung der Goya-Schau.

bis   14.03. Neumarkt Muuseum Lothar Fischer

 

Kulturstadt Bayern-Böhmen

Offene Druckwerkstätten

Tag der Druckkunst: Wie funktioniert eine Druckerpresse? Was bewirkt das Element des Zufalls beim Drucken? Warum kann eine Zeichnung auch gedruckt werden? Fragen zur Kunst der Druckgrafik beantworten Heiner Riepl (Druckgrafiker, Maler und Oberpfälzer Künstlerhaus Leiter a. D.)  und der Grafiker Otto Dünne in der frisch renovierten Grafikwerkstatt.

Je nach dem eventuell nur online.

Reinschnuppern auf www.otv.de/mediathek/video/oberpfaelzer-heimat-vom-28-01-2021

Anm.: opf.kuenstlerhaus@schwandorf.de

Info: www.oberpfaelzer-kuenstlerhaus.de

So 14.03. Schwandorf OPf. Künstlerhaus 12 - 16.30h

 

 

Kunst für alle

zeigt die Fotoausstellung Grünes Band  in der Innenstadt Schwandorfs.

150 Fotografien von 60 FotografenInnen zum Wettbewerb Natur- und Kulturerbe entlang des ehemaligen „Eisernen Vorhangs“ entlang der Bayerisch-Tschechischen Grenze.

Alternative während der Schließung der Kebbel-Villa: Kulturspaziergang in der Innenstadt rund um die Uhr und kostenlos. Den Orientierungsplan gibt es zum herunterladen.

Stationen: Kulturfenster + Stadtmuseum + Lichtwerk-Kino + Schaufenster Foto Frey + Stadtsparkasse + KunstZeitRaum Friedrich-Ebert-Straße & Neubäckergasse

bis 15.03. Schwandorf Innenstadt

+ evtl. "live" in der Kebbelvilla

 

 

Helmut Sturm

Spielfelder der Wirklichkeit

Gezeigt wird das Werk des Malers Helmut Sturm (1932-2008), einem der wichtigsten Vertreter der abstrakt-expressiven Malerei der Nachkriegszeit in Deutschland. Gemeinsam mit seinen Künstler-freunden, dem Bildhauer Lothar Fischer und den Malern Heimrad Prem und HP Zimmer, gründete Sturm 1957 in München die international ausgerichtete Gruppe SPUR, die durch ihre kunstpolitisch provokanten Aktionen Staat und Kirche heftig reagieren ließ. Doch die Künstler trugen durch ihr unangepasstes Verhalten wesentlich dazu bei, dass Bayern um 1960 zu einem wichtigen Schauplatz künstlerischer Erneuerung wurde. SPUR lieferte damals einen grundlegenden Beitrag zur Aufbruchstimmung in Deutschland.

1985 erhielt Helmut Sturm schließlich eine Professur an der Akademie der Bildenden Künste in München, nachdem er bereits an der Hochschule in Berlin zeitgleich mit Lothar Fischer gelehrt hatte.

ab So 28. 03. Neumarkt Museum Lothar Fischer

 

 

 

Voilà! Kunst. Virtuell.

Susanne Kempf aus Weiden, Künstlerin und Kuratorin arbeitet derzeit unermüdlich an Ausstellungen, die virtuell stattfinden.

Durften bisher nur Künstlerinnen mit MS teilnehmen, dürfen jetzt alle, egal ob akademische oder nicht-akademische KünstlerInnen, gesunde oder Menschen mit Handicap teilnehmen.

In der aktuellen Präsentation schickten die 55 TeilnehmerInnen Fotos ihrer Werke und ein Foto ihrer Heimat, in das das jeweilige Kunstwerk digital eingebaut wurden.

Auch die Aktion „Bunte Bänke“ des Weidener Aktionsbündnisses „Weiden ist bunt“ ist zu sehen und Fotos der unterfränkischen Journalistin und Fotografin Ruth Weit aus der „Rocky Horror Show“.

Im „Virtuellen Kulturraum“ auf www.weiden.de  und auf Youtube: " Voila! Kunst. Virtuell."

 

 

Literatur-Tipps

Schwandorf 1945: Leben in einer zerstörten Stadt

von Josef Fischer und Erich Zweck

Die beiden Autoren, der Stadtarchivar und ein Lehrer des Gymnasiums Schwandorf, sind zwei fachliche Spezialisten. Sie stellen außer der Zerstörung "die Menschen (Militärregierung, verantwortliche Kommunalpolitiker, Einheimische, Flüchtlinge und Vertriebene) mit all ihren Bedürfnissen, Ängsten und Zielen in den Mittelpunkt."

 

Aktuelle Architektur der Oberpfalz – Band IV

Beispiele aktueller Baukultur; Büro Wilhelm Amberg

Die Herausgeber möchten mit ihrem neuem Buch anregen, das Lebensumfeld mit wertiger Baukultur zu gestalten.

Das Buch stellt 30 Architekturbüros mit über 60 Bauprojekten (vom Konzerthaus Blaibach über neue Schulen und öffentliche Bauten bis zu Wohnhäusern und Gewerbebauten) vor.

Die Architekturentwicklung, die sich in der Oberpfalz in den letzten Jahrzehnten vollzogen hat, ist eines der überzeugendsten Beispiele in Deutschland für den goldenen Mittelweg zwischen Aufbruch und Respekt für das Vorhandene. Die vierte Ausgabe der Buchreihe „Aktuelle Architektur in der Oberpfalz“ zeigt eindrucksvoll, dass sich jene Entwicklung in großen Schritten fortsetzt, die vor 20 Jahren mit dem ersten Band und dem editorischen Stoßseufzer „Vorher war nichts, jetzt ist ein bissl was“ begann.

Die große Zahl an gelungenen Neu- und Umbauten, die dieser Band versammelt, erzählt von einer bewundernswerten Sensibilität für das kulturelle Erbe und dessen respektvolle Fortschreibung mit den Mitteln des Heute.

www.buero-wilhelm-verlag.de