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Teilnahmeschluß: 15.03.2021

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Der kleine Gasthof an der Schlei

Inken Bartels; Rowohlt

Das Rezept zum Glück: drei Generationen, drei Köchinnen und ein familiärer Landgasthof

Inhalt: Nur widerwillig reist Sterneköchin Isa Petersen von London in ihren verschlafenen Heimatort in Schleswig-Holstein. Die geliebte Oma hat ihr den kleinen Dorfkrug vermacht. Hier in der Küche vom "Seestern" ist Isa zwischen Töpfen und Pfannen groß geworden. Denn Mutter Jette hat die Familie früh verlassen. Jetzt sollen die beiden Frauen gemeinsam am Herd stehen und den letzten Willen der Oma erfüllen. Aber es kracht gewaltig zwischen ihnen. Isas erste Liebe Tim und das ganze Dorf hilft, den kleinen Gasthof zu neuem Leben zu erwecken.  

Unser Eindruck/Fazit:

Das gebürtige Nordlicht Inken Bartels lebt mit Mann und Kindern in Hamburg, ist Ressortleiterin bei einer großen Frauenzeitschrift, und zieht sich zum Schreiben gern in ihr Ferienhäuschen an die Schlei zurück.

Ihrer Leidenschaft fürs Kochen haben die LeserInnen es zu verdanken, dass sich schöne Rezepte am Ende des Romans finden, einfach, raffiniert und lecker.

Schöne Urlaubslektüre, wenn wir endlich wieder in Urlaub fahren dürfen. Und wenn's nur an die Schlei ist. Oder an die Luhe, die Vils oder die Wondreb :-)

 

Die Erfindung der Sprache

Anja Baumheier; Kindler

Inhalt: Adam beginnt erst mit zwei Jahren zu sprechen. Menschliche Beziehungen sind für ihn ein Mysterium, stattdessen schwärmt er für die Zahl Sieben. Beim Heranwachsen auf der ostfriesischen Heimatinsel wird er liebevoll von seiner Familie umsorgt, allen voran von seiner tschechischen Großmutter Leska und seinem Vater Hubert.

Die heile Welt endet für Adam kurz nach seinem 13. Geburtstag, da verschwindet sein Vater spurlos, seine Mutter verstummt und verliert ihren Job als Radiomoderatorin, weil den HörerInnen das Schweigen ein wenig zu wenig ist.

Viele Jahre später ist Adam Dozent für Sprachwissenschaften. Ein Buch, "Die Erfindung der Sprache", enthält Hinweise auf seinen Vater. Adam begibt sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch Deutschland, nach Prag, in die Bretagne und bis ans Ende der Welt…

Unser Eindruck/Fazit:

Die Autorin  ist Lehrerin für Französisch und Spanisch in Berlin. Bei Rowohlt ist "Die Erfindung der Sprache" ihr dritter Titel.

Die fast absurde Geschichte zieht sich manchmal ein wenig lang hin und versammelt dabei merkwürdige Charaktere und ebensolche Wendungen im Roman. Der ist sicher nicht everybody's Darling, aber trotzdem interessant und lesenswert.